Verleihung des Großen Morisken an Herrn Hans-Jürgen Buchner

am 22.11.2008 in der Gaststätte Pschorr am Viktualienmarkt.

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Die Würmesia – Münchens Älteste Faschingsgesellschaft – verlieh am Samstag, dem 22. November 2008, in einem Galaempfang im Theresiensaal der Gaststätte „der Pschorr“ – hoch über dem Viktualienmarkt – ihren traditionellen Ehrenpreis, den Großen Morisken.
Seit 1984 wird dieser Preis – eine hölzerne Nachbildung der von Erasmus Grasser im Jahre 1480 geschaffenen Figuren – an Personen des Öffentlichen Lebens aus Kultur, Sport und Politik für ihren Einsatz im sozialen Bereich verliehen. Erster der bisher 24 Preisträger war der große bayerische Volksschauspieler Beppo Brem.
In dieser Reihe über Dr. Josef Ertl, Sepp Maier, Konstantin Wecker, Carolin Reiber, um nur einige zu nennen, wurde der 25. Preis an Hans-Jürgen Buchner verliehen.

Hans-Jürgen Buchner ist jedermann bekannt als Kopf und Seele des Gesamtkunstwerkes „Haindling“. Mit der Musik von Haindling verbindet man so unvergessliche Filme und Fernsehserien wie „Zur Freiheit“, „Irgendwie und sowieso“ oder auch „Rosenheim Cops“ und „Der Kaiser von Schexing“.

Seine Lieder sind als bayerisches Kulturgut bereits in die Geschichte eingegangen.

Als Laudator konnte das Multitalent Eisi Gulp gewonnen werden. Gulp und Buchner kennen sich seit 1984, als Gulp die erste Folge der legendären Fernsehsendung „Live aus dem Alabama“ moderierte und Buchner bei ihm auftrat.

In einer launigen und sehr unterhaltsamen Laudatio würdigte Eisi Gulp auf die ihm eigene Art die Leistungen von Buchner für Natur und Umwelt. Der gelernte Keramikermeister Hans-Jürgen Buchner engagiert sich  seit nunmehr über 40 Jahren für den Erhalt der bayerischen Landschaft und der letzten unverbauten Kilometer der Donau beim Bund Naturschutz.

Hans-Jürgen Buchner, der von seiner reizenden Ehefrau und – nach seinen eigenen Worten – wichtigsten und ehrlichsten Kritikerin – Ulli begleitet wurde, bedankte sich herzlich bei der Präsidentin der Würmesia, Ea Meinhardt, und beim Laudator und betonte, dass er sich selten bei einer Preisverleihung so wohl gefühlt hatte.

Den würdigen Rahmen zur Preisverleihung boten die „Kaltenberger Moriskentänzer“, die in mittelalterlicher Tracht den Tanz der legendären Skulpuren zum Leben erweckten.

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